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Weltweit schnellster Brennstoffzellen-Rennwagen fährt mit SIBA-Sicherung


Den ultimativen Test auf der langen Nordschleife des Nürburgrings meisterte er bravourös: Ganz ohne Schadstoffausstoß absolvierte Ende Mai „Forze VI", der von Studenten der TU Delft gebaute Rennwagen mit Brennstoffzellenantrieb, die knapp 21 Kilometer des Rundkurses mit seinen 73 Kurven in nur 11 Minuten. Kein anderes Auto mit diesem Antrieb war bisher schneller. SIBA-Gleichspannungs-Sicherungen halfen, die zum Teil enormen Anforderungen im Griff zu behalten.

Verbesserungen versprechen noch mehr Speed

Mit Jan Lammers, einem ehemaligen holländischen Formel-1-Piloten, hatte der studentische Wasserstoff-Rennstall für seinen Rekordversuch einen Profi am Steuer. Der war des Lobes voll für sein Rennteam: „Es ist wirklich beeindruckend, dass die Studenten einen Rennwagen konzipiert und gebaut haben, der sich so gut fahren lässt, vor allem, wenn man bedenkt, welche hochqualifizierte Technik darin steckt. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Team."

Das Team bestand aus über 50 Studenten der Delft University of Technology, die zweieinhalb Jahre zusammengearbeitet hatten, um das brennstoffgetriebene elektrische Rennauto zu realisieren. Es ist das erste seiner Art. „Die erfolgreiche Runde am Ring ist ein wesentlicher Motivationsschub fürs Team", sagt Gruppenleiter Menno Dalmijn. „Die Rundstrecke heißt nicht umsonst ,Grüne Hölle‘, sie bringt alle Rennautos an ihre absoluten Grenzen. Mit den Daten, die wir aus dem Rundkurs herausziehen konnten, werden wir es schaffen, an die Leistungsgrenzen des Wagens zu gehen - denn bisher fuhr er nur halbe Kraft." Schon die konnte sich sehen lassen, denn „Forze VI" erreichte Höchstgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde. Aber die Studenten glauben, dass mehr drin ist. Einige Verbesserungen hier, ein paar Kniffe dort, und das Auto soll dann 220 km/h schnell sein - und damit von 0 auf 100 in nur 4 Sekunden beschleunigen. „Das allerbeste dabei ist, dass als einziges Nebenprodukt reines Wasser entsteht. So kommen wir auf einen CO2-Fußabdruck von Null", fügt Menno Dalmijn hinzu.

Brennstoffzelle macht Elektroautos mobil

In der Brennstoffzelle des Rennwagens reagieren Wasserstoff und Sauerstoff unter kontrollierten Bedingungen miteinander. Die Zelle nutzt diese Reaktionen, um direkt daraus Elektrizität zu erzeugen, das tut sie mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent. Ohne weitere Umwandlungen treibt die erzeugte Elektrizität die Elektromotoren des Autos an. Das verschafft dieser Technologie einen großen Vorteil gegenüber batteriegetriebenen Elektroautos: größere Reichweite. Ganz ähnlich wie bei benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeugen kann der Wasserstofftank innerhalb weniger Minuten aufgefüllt werden, was auch Fernfahrten für elektrisch betriebene Autos möglich macht.

Richtige Sicherung gefragt

Das Sicherungs-Know-how der Entwickungsabteilung der SIBA mit dem technischen Projektleiter Dipl.-Ing. Thorsten Falkenberg unterstützte die Forschungsarbeit des Teams Forze. Immerhin waren bei einer Spannung von annähernd 600 Volt Stromspitzen von bis zu 600 A unter erheblichen Lastwechseln zu berücksichtigen. Dabei galt es, Kurzschlussströme im Bereich mehrerer Kiloampere sicher zu unterbrechen. Die Sicherung sollte nicht vorschnell abschalten, aber schnell genug, um die filigrane Technik und den Fahrer gleichermaßen sicher und zuverlässig zu schützen. Eine spezielle Gleichstrom-Sicherung aus der Ultra-Rapid-Reihe mit einem Nennstrom von 250 A war der ideale Begleiter auf dem erfolgreichen Weg durch die grüne Hölle. Die Charakteristik der Sicherung in SQB-Bauform meisterte alle Herausforderungen für den Rennwagen. Dieser geht als reiner Prototyp nicht in Serie, sondern soll als Forschungsauto die Leistungen des Fahrzeugtyps ausloten.

 

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