Suche 




Sicherheit für Sonnenstrom
Strom aus der Sonne - das ist für Ullrich Goray, Friedhelm Lammers und Frank Blichmann alles andere als ein schlichtes Hobby für den umweltbewussten Häuslebauer. Das leuchtet ein, gehört doch die emissionsfrei erzeugte Energie zum Angebot ihrer Firma: Die Teams der ABA Elektrotechnik errichten Energieanlagen, bundesweit. Bestes Verkaufsargument der drei Geschäftsführer sind allerdings ihre eigenen Investitionen: Denn neben einem Solartower an ihrem Parkplatz und natürlich Solarzellen auf dem Firmendach haben Goray, Lammers und Blichmann auch die bisher größte Photovoltaik-Anlage im Kreis Unna errichtet - knapp 200 Meter von ihrer Firma entfernt auf dem Dach einer Produktionshalle stehen seit kurzem rund 1200 Solarmodule auf einer Fläche von etwa 4400 Quadratmetern. Die Investition wird abgesichert mit 90 SIBA-Photovoltaik-Sicherungen - fünf in jedem der 18 Wechselrichter.

Größte Anlage im Kreis Unna
Wechselrichter Photovoltaik mit SIBA-Sicherungen
   
  Einer von 18 Wechselrichtern, mit der die Anlage der ABA Elektrotechnik in Kamen ausgerüstet ist (oben). Im Innern sorgen SIBA-PV-Sicherungen für optimalen Schutz der Anlage.
   
  PV-Sicherungen von SIBA in einem Solarstrom-Wechselrichter
   
210 kWpeak leistet die Anlage, für die Goray das Dach eigens angepachtet hat. „Da hat jeder Spaß dran - der Halleneigentümer vermietet ansonsten nutzlose Dachfläche, wir investieren in eine saubere Energie und in unsere Zukunft, erhalten die Einspeisevergütung und können Kunden eine solide geplante und montierte große Anlage zeigen", sagt Geschäftsführer Goray. Allerdings wird sich die Anlage erst in 15 Jahren amortisiert haben, denn umsonst war dieses Musterprojekt natürlich nicht - bei zwei Monaten Bauzeit und einer komplizierten Kabelführung: Gehen doch sieben 40 Millimeter dicke Aluminiumkabel („Kupfer wäre zu teuer") von der Anlage in den Boden und führen von dort die rund 200 Meter zu einer eigens für die Anlage aufgebauten Trafostation an der Firma, in der auch die Zähler stehen.

ABA: Elektrotechnik mit breitem Tätigkeitsfeld
Gut, dass die ABA das alles selbst erledigen konnte. Denn zum Tätigkeitsfeld der Kamener Firma gehört der gesamte Bereich der Energietechnik, zu den Kunden zählen Stadtwerke ebenso wie große Industrieunternehmen. „Wir machen alles jenseits der Hausinstallationen", so Goray. Und das nicht nur in ganz Deutschland. „Wir waren zum Beispiel auch bei Projekten in Korea oder dem Aufbau eines Stahlwerks in Bulgarien dabei", sagt Goray über seine Firma, die 13 Mitarbeiter beschäftigt. Das Tätigkeitsfeld reicht dabei von Niederspannungsschaltanlagen, über Mittelspannungsschaltanlagen bis in den Hochspannungsbereich - wie eben bei Trafostationen. Überall setzen die ABA-Fachleute auf Sicherungen made in Lünen. Goray macht die Tür an der Trafostation einer Wäscherei im benachbarten Industriegebiet auf: Neben den Schaltanlagen liegen Reserve-Hochspannungs-Sicherungen mit dem gelb-roten Etikett von SIBA. „Bei uns sind so gut wie alle Sicherungen von SIBA. Ich will die Anlagen aufbauen und dann sollen sie funktionieren, am besten reibungslos und wartungsfrei. Da kommt es auf jede Komponente an. Bei SIBA bin ich mir sicher, dass alles passt."
Zwar haben die drei die erste Solarstrom-Anlage schon Mitte der Neunziger aufgebaut - schon seinerzeit gab es spezielle PV-Sicherungen von SIBA - doch die ABA macht damit zurzeit nur rund fünf Prozent ihres Geschäfts. Der Großteil sind klassische Energietechnik in Industrieunternehmen. „Sehr eng sind wir zum Beispiel mit General Electric verbunden", sagt Goray. Mit Trafostationen für die Windenergie hat sich die ABA aber ein weiteres Tätigkeitsfeld im Bereich regenerativer Energieerzeugung erschlossen. „Auch hier kommen natürlich SIBA-Produkte zum Einsatz", spielt Ullrich Goray darauf an, dass der Lünener Sicherungshersteller auch angepasste Produkte für diesen Spezialfall im Portfolio hat.

SIBA-Vorteil: Expertenrat rasch erreichbar
SIBA ist für Goray und die ABA auch deshalb erste Wahl, weil Expertenhilfe rasch erreichbar ist. So hat bei einem Windkraftprojekt einmal eine Sicherung unerwartet geschaltet. „Da habe ich die nach Lünen geschickt und drum gebeten, dass man uns die mal aufschneidet und nachforscht", sagt Goray. „Nachher wusste ich dann, dass es im eingesetzten Gerät für die Sicherung zu warm geworden war, weil der Platz nicht ausreichte. Das konnten wir dann - auch für die Zukunft - beheben".
Vermutlich wegen dieser Expertise wird es auch in der nächsten anstehenden Photovoltaik-Anlage wieder SIBA-Sicherungen geben. In Greven hat nämlich das Muster-Projekt aus Kamen bereits einen ABA-Kunden überzeugt. Auch dort soll die Produktionshalle mit Solarzellen bestückt werden. Das passt gut, denn in der Halle werden Kessel für Biogasanlagen hergestellt.
Artikelsuche
Artikelnummer

Absenden
TV-Beitrag: SIBA als ein Beispiel für den Aufschwung
WDR-Lokalzeit berichtet über Unternehmen aus der Region   Mehr


Titelheld: Die neue SMD in der „Elektronik Praxis“ 16/2010
  Mehr

Ansprechpartner
Technische Fragen zur Produktstory?

Joachim Skock
Telefon: 02306-7001-17
Fax: 02306-7001-10
joachim.skock@siba.de